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Alte Bräuche auf der Kanaren Insel Teneriffa
Die Tinerfenos lieben ihre alten Bräuche und Traditionen. Hierzu gehören nicht nur die altbekannten Weihnachtsbräuche, sondern auch traditionelle Bräuche bei Volksfesten und Verehrungen der Heiligen.
Zu den neueren Bräuchen auf Teneriffa gehört in der Vorweihnachtszeit die Weihnachtslotterie.
Einige Bräuche unterscheiden sich von Bräuchen und Traditionen in Deutschland.
Sylvester auf Teneriffa, auch Noche Vieja genannt, wird wie folgt als Brauchtum gefeiert: 26 Sekunden vor Mitternacht beginnen die Kirchturmglocken alle 3 Sekunden zu schlagen. In dieser Zeit verspeist der Spanier 12 Weintrauben. Bei dem Verzehr jeder einzelnen Weintraube darf man sich etwas wünschen. Direkt um Mitternacht stösst man, wie auch in vielen anderen Ländern, mit Sekt an und lässt flüssiges warmes Blei in kaltes Wasser fallen. Feuerwerke in der Sylvesternacht gehören nicht zu den alten Bräuchen, sondern ist eine Tradition der Moderne.
Ein weiterer Brauch und langjährige Tradition auf Teneriffa ist in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar das Begrüssen der 3 heiligen Könige in fast allen Dörfern. In fast allen Dörfern auf Teneriffa, egal ob im Norden oder Süden, reiten die 3 heiligen Könige auf Kamele zum Dorfplatz um dort die Kleinen zu beschenken. Danach findet in der Familie ein opulentes Abendessen statt, wo es zum Nachtisch den Rosco de Reyes gibt. Die Besonderheit am Rosco de Reyes liegt daran, dass sich im Kuchen eine Figur befindet, die denjenigen zum Tageskönig bestimmt, der sie findet.
Die meisten Bräuche und Traditionen auf Teneriffa gehen auf katholische Traditionen zurück.
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