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Las Cañadas del Teide auf Teneriffa - Ausflüge Kanaren Insel Teneriffa
Im Jahre 1954 wurde der Teide auf Teneriffa und die ihn umschließende Caldera als Nationalpark ausgewiesen. 2007 wurde das Gebiet des Parks von der UNESCO in die Liste des Weltnaturerbe aufgenommen.
Seit Ende der neunziger Jahre wird die Einhaltung des Naturschutzes durch den stark angestiegenen Tourismus verschärft durch die permanente Anwesenheit von Wildhütern kontrolliert. Ein Wandern außerhalb der vorgegebenen Wege wird in keiner Weise toleriert.
Man kann den Teide über einen gut beschilderten Weg besteigen. Von der Gemeinde Santiago del Teide aus kommt man auf über 3.000 Höhenmetern an einer im Jahre 1893 errichteten, und am 1. Oktober 2007 wiedereröffnenden Schutzhütte der Gemeindeverwaltung (Cabildo) mit dem Namen „Altavista“ (Hoher Blick) vorbei. Das historische Gebäude wurde saniert und hält auch eine Übernachtungsmöglichkeit bereit. Für die Besteigung braucht man keine besondere alpine Erfahrung. Bedenken sollte man aber die große Höhe, sowie teilweise sehr starker Wind und große Temperaturschwankungen. Gute körperliche Kondition ist für eine Besteigung Grundvoraussetzung. Alternativ kann man auch die Seilbahn (Teleférico de Teide) benutzen, um nach oben zu kommen. Die Seilbahnauffahrt dauert ca. 8 Minuten und endet ca. 150 Höhenmeter unterhalb der Bergspitze. Da bei starken Winden der Betrieb kurzfristig eingestellt wird, ist es sinnvoll, die Wettervorhersage zu beachten. Auch sollte auf ausreichenden Schutz der Haut vor der in dieser Höhe herrschenden Ultraviolettstrahlung geachtet werden. Von der Bergstation aus kann man ein Netz an Wanderwegen nutzen.
Eine Besteigungserlaubnis, die für die letzten 150 Höhenmeter erforderlich ist, erhält man ausschließlich und kostenlos im Büro der Nationalparkverwaltung in Santa Cruz de Tenerife. Die Besteigungserlaubnis (mit exakt deklariertem Zeitfenster) wird in der Regel ohne Einschränkung gegen Vorlage einer Kopie des Ausweises erteilt, sollte sich der Schnee am Gipfel meterhoch türmen, wird aus Sicherheitsgründen der Gipfelweg gesperrt und bis auf weiteres keine Besteigungserlaubnis erteilt.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Teide
Ausflug ins Anagagebirge und den Mercedeswald auf Teneriffa - Ausflüge Kanaren Insel Teneriffa
Der gesamte Nordosten der Insel Teneriffa ist mit dem wild zerklüfteten Anaga-Gebirge bedeckt. Das Gebirge auf Teneriffa ist ein ausgedehntes, geschütztes Gebiet von hohem ökologischen Wert. Diese herrlichen Berge beherbergen eine umfangreiche botanische Vielfalt mit einigen der repräsentativsten Spezies auf dem gesamten Archipel.
Dieses Gebirge erstreckt sich im Nordosten der Insel Teneriffa. Die Berghänge sind mit urtümlichem Nebelwald bewachsen, in dem sich oft Wolken fangen, was zu den Myriaden feinster Wassertröpfchen in der Luft führt. Im Erika-Lorbeer-Urwald sind die Bäume üppig mit Moosen und Flechten bewachsen und es findet sich zudem ein abwechslungsreicher Unterholzbewuchs an den Hängen Gebirges.
Das Anagagebirge und der Mercedeswald auf Teneriffa sind ideal zum Wandern. Es gbit viele Wanderungen, die durch den Wald führen, und bis hinter zum Meer führen. Im Mercedewswald gibt es ein Besucherzentrum "Mirador Cruz del Carmen" wo man Informationen über die Lorbeerwälder Teneriffas erhalten kann. Dieses Gebiet bietet viel Abwechslung und Erholung in einer grünen Umgebung. Ein riesiger Kontrast zu der wüstenähnlichen Landschaft im Süden Teneriffas. Ein Ausflug lohnt sich auf alle Fälle.
Garachico auf der Insel Teneriffa - Ausflüge Kanaren Insel Teneriffa
Garachico ist eine Stadt im Nordwesten der Kanareninsel Teneriffa mit 5.682 Einwohnern (Stand 2005). Garachico ist mit Santa Cruz de Tenerife über die Straße Buenavista del Norte - Icod de los Vinos und TF-42 verbunden. Nachbargemeinden sind Icod de los Vinos im Osten, Santiago del Teide im Süden und Los Silos sowie El Tanque im Westen. Die Gemeinde Garachico hat eine Ausdehnung von 29,28 km² auf einer durchschnittlichen Höhe von 10 m über dem Meeresspiegel.
Die Stadt Garachico auf Teneriffa mit ihrem Hafen wurden unmittelbar nach der Eroberung Teneriffas 1496 vom Genueser Bankier Christobal de Ponte gegründet. Erste wirtschaftliche Grundlage Garachicos war das Zuckerrohr und seine Verarbeitung. 1520 wurde mit dem Bau der Eremita de Santa Ana , als Hauptkirche, begonnen. Im 16. und 17. Jahrhundert entwickelte sich Garachico zum wichtigsten Hafen der Insel, zu dessen Sicherung gegen u.a. englische Freibeuter 1575 die heute noch intakte Hafenfestung das Castillo de San Miguel errichtet wurde. Wesentlich für die damalige Geschäftigkeit war der Export des Malvasia- Weins insbesondere nach England. Der Wohlstand aus dem Handel jener Epoche erlaubte großzügige Stiftungen (im 18. Jh existierten 5 Klostergemeinschaften).
1645 war das erste Schicksalsjahr in einer Folge von Katastrophen als durch eine gewaltige Sturmflut ca. 80 Menschen getötet und 40 Schiffe versenkt wurden. Für Handel und Wohlstand wirkten sich auch die Unruhen von 1666 negativ aus, als gegen die englischen Kaufleute aufgebrachte Einheimische die im Hafen von Garachico zur Verschiffung bereitstehende Weinfässer zerschlugen. 1697 wütete eine Feuersbrunst in der Stadt und zerstörte über hundert Häuser. Das Ende Garachicos als Handelszentrum kam aber am 5. Mai 1706 mit dem Ausbruch des oberhalb des Ortes gelegenen "Montaña del Estrecho" (Volcán Garachico), in dessen Verlauf die Lavamassen den Hafen Garachicos zum größten Teil verschütteten. Danach zogen die Händler nach Puerto de la Orotava (dem heutigen Puerto de la Cruz).
Quelle: wikipedia.de
Ausflug nach Masca auf Teneriffa mit dem Auto - Ausflüge Kanaren Insel Teneriffa
Im Westen Teneriffas liegt das Bergdorf Masca, das einst sehr beschaulich war. Trotz seiner Abgeschiedenheit ist es seit einigen Jahren einer der größten Touristenmagneten der Insel. Täglich rollen mehrere Reisebusse über die engen Serpentinen heran, um massenhaft Urlauber in die ruhige Bergwelt zu bringen. An manchen Tagen halten sich in Masca erheblich mehr Touristen auf als Einwohner, derzeit leben noch etwa 100 Menschen dauerhaft in dem Dorf. Auch öffentliche Busse der Linie 363 fahren Masca von Puerto de la Cruz aus an.
Das in 600 Meter Höhe gelegene Dorf auf Teneriffa beherbergt einige Restaurants und Bars, in denen unter anderem lokale Spezialitäten verkauft werden. Zu den Köstlichkeiten, die sich bestens als Mitbringsel für Daheimgebliebene eignen, zählen beispielsweise Ziegenkäse und Honig. Einige Restaurants bieten ihren Gästen die Möglichkeit, auf einer Terrasse sitzend hausgemachten Kuchen und frisch gepressten Fruchtsaft zu genießen und dabei die reizvolle Landschaft zu betrachten. Oft hängen in der Nähe von Masca Wolken zwischen den steilen Felsen der Schlucht (spanisch: Barranco de Masca), die vom Wind aber meist rasch fortgeweht werden, sodass der Blick wieder frei ist auf das geradezu unglaublich blaue Meer.
Die meisten Besucher kommen nach Masca auf der Insel Teneriffa, um ursprüngliches kanarisches Dorfleben kennen zu lernen. Aber die Gegend rund um das Bergdorf hat erheblich mehr zu bieten. Eine Wanderung durch die Masca-Schlucht, die sich tief in das Teno-Gebirge eingeschnitten vom Dorf bis zum Meer erstreckt, ist für Naturfreunde ein Genuss. Allerdings sollte man für diese Wanderung trittsicher, einigermaßen trainiert und zudem mit gutem Schuhwerk ausgestattet sein. Menschen mit Gelenkschäden sollten auf das Abenteuer, die Schlucht zu durchwandern, lieber verzichten. Es empfiehlt sich, die Wanderung mit einem kundigen Wanderführer in einer kleinen Gruppe zu unternehmen, da man auf diese Weise erheblich mehr über die atemberaubend schöne Natur erfährt und zudem bei Bedarf Fotopausen einlegen kann. Ist man mit einer größeren Gruppe unterwegs, kann es für die anderen Wanderer schnell lästig werden, wenn man hin und wieder stehen bleibt, um Pflanzen, Tiere oder einfach nur die Landschaft in Ruhe zu betrachten oder zu fotografieren.
Quelle: http://www.fotoreiseberichte.de/teneriffa/teneriffa_mascaschlucht.htm
Masca auf der Insel Teneriffa ist ein Bergdorf (Einwohnerzahl 2003: etwa 100) im Nordwesten der kanarischen Insel Teneriffa. Der im Teno-Gebirge 650-800 m ü. d. M. gelegene Ort war bis Anfang der 1960er Jahre nur über eine Sandpiste von Santiago del Teide aus zu erreichen. Mittlerweile verbindet eine schmale kurvige Bergstraße Masca mit Buenavista und Santiago del Teide. Den Mittelpunkt des Ortes bildet die kleine Plaza bei der Kirche.
Das in einem Vulkankrater gelegene Masca auf Teneriffa besteht aus mehreren Ortsteilen, die sich über verschiedene Berghänge verteilen. Überall, wo es möglich ist, wurden terrassierte Felder angelegt. Bis Ende des 20. Jahrhunderts kamen die besten Zwiebeln, Kartoffeln und der beste Knoblauch der Insel Teneriffa aus Masca. Auch die Yame-Frucht, Palmsaft, Zitrusfrüchte und Ziegenkäse waren Spezialitäten aus Masca. Grund für die ertragreiche Landwirtschaft waren Wassergalerien, die über Generationen in den "Monte del Aqua" (Tarucho) getrieben wurden. Das Dorf verfügt auch heute noch über eine "Comunidad de Aqua". Jede Finca hat an bestimmten Tagen und Stunden das Recht, direkt und kostenlos zu bewässern (aus der vollen Galerie) oder eigene Vorratstanks aufzufüllen. Die Landflucht der Jugend führt seit 20 Jahren zum Niedergang der Landwirtschaft und Vergreisung der Bevölkerung. Die Stadtverwaltung von Buenavista del Norte versucht seit nunmehr 20 Jahren, das Wasser zu enteignen und den Bewohnern Wasseruhren zu setzen.
Der Tourismus bringt jährlich rund eine Million Besucher in den Ort. Gab es 1986 nur eine Bar für die Einheimischen und nur ein Restaurant für Touristen in der alten Schule (eines der ältesten Gebäude Mascas), so zählt man heute schon 11 gastronomische Betriebe. Besonders auffallend ist die Bauart der Häuser in Masca, die zweistöckig an die Berghänge gebaut worden sind. Befinden sich mehrere Zimmer in einem Haus, so sind diese nicht im Innern miteinander verbunden, sondern verfügen stets über eine separate Eingangstür von außen.
Eine der beliebtesten und berühmtesten Wanderungen auf Teneriffa beginnt in der unteren Ortsmitte und führt durch den "Barranco" (Klamm) bis zum Meer (ca.6 Stunden hin und zurück). Ab 2007 will man für das Betreten der Masca-Schlucht auf Teneriffa einen Obolus von allen Wanderern erheben. Durch einen Waldbrand am 31. Juli bis 3. August 2007 wurden in Masca vier Häuser zerstört (darunter das erwähnte Restaurant in der alten Schule) und ein großer Teil der Vegetationsflächen in Mitleidenschaft gezogen.
Quelle: wikipedia.de
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