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La Gomera" - Weltkulturerbe der UNESCO
Die Insel La Gomera ist nach El Hierro die zweitkleinste der Kanarischen Inseln. Auf dem Hochplateau ist der größte noch zusammenhängende Lorbeerwald der Erde zu bestaunen. Dieser und die eng zusammenstehenden Vulkanschlote gehören zum Parque National Garajonay, der UNESCO-Weltnaturerbe ist. Die höchste Erhebung der Insel ist der gleichnamige Garajonay mit 1487m Höhe. Noch sehr gut sichtbar ist der vulkanische Ursprung der Insel.
Die Insel trennt sich klimatisch in die trockene Süd- und die von Passatwinden mit feuchter Luft versorgte, fruchtbare Nordhälfte.
Zur Wasserversorgung der in Treppen an den Berghängen angelegten Feldflächen wird der Regen in Reservoirs aufgefangen und an die Bauern verteilt. Neben Kartoffeln werden auch Tomaten und Wein angebaut. In den flachen Küstengebieten herrschen Bananenplantagen vor, deren sehr kleine Früchte aber nicht für den Export geeignet sind.
Da die Insel nicht von den großen Flugzeugen angeflogen wird, kann sie nur per Schiff, meist von Teneriffa aus (Fahrzeit 90 Minuten), erreicht werden. Im größten Tal der Insel, dem Valle Gran Rey (Tal des großen Königs), gibt es Hippiekommunen, die in der Nähe am Strand wohnen. Hauptort von Gomera ist San Sebastián de la Gomera.
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