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Allgemeine Informationen zur kanarischen Insel "Teneriffa"
Die Trauminsel Teneriffa im Atlantik wird von denen, die sie kenne, zu Recht als Mini-Kontinent bezeichnet. Von Ost nach West, von Nord nach Süd finden sich hier unterschiedlichste Klima- und Landschaftszonen, die immer wieder durch ihre Kontraste verblüffen. Wo kann man schon auf der Welt morgens einen Ausflug in verschneite Berge unternehmen und sich nachmittags am Strand in der Sonne aalen? Teneriffa macht´s möglich, zumindest im Winter. Im Sommer kann man auch in den Bergen warme Temperaturen genießen. "Schuld" ist der Pico del teide, mit 3.714 Metern der höchste Berg Spanien, der im Winter strahlend weiß verschneit gegen den prächtig blauen Himmel kontrastiert. Wer sich zu diesem Bild noch üppige, ganzjährig blumenreiche Vegetationen der nördlichen Küste vorstellt, wird zweifellos verstehen, warum Teneriffa auch "Paradiesinsel" genannt wird.
Der Norden von Teneriffa Puerto de la Cruz im Norden der Insel liegt mitten im lieblichen, grünen Orotavatal und bietet dem Erholungssuchenden alles, was das Herz begehrt. Die herrlichen Martiánez-Freibadanlagen haben das einzige Manko ausgeglichen, das dieser Ort einst hatte: schlechte, steinige Strände mit hohem, teilweise sehr gefährlichem Wellengang. Jetzt aber kann sich der Urlauber hier in den riesigen Pool-Anlagen direkt am Meer unter Palmen in der Sonne erholen. Das Wasser wird aus dem Atlantik in die Pools gepumpt, sodass auch auf das Bad im "echten, salzigen Meerwassser" nicht verzcihtet werden muß. Für diejenigen, die einen Einkaufsbummelunternehmen wollen, gibt es in Puerto de la Cruz mehr als genug Möglichkeiten: Die zeit vergeht rasend schnell in den vielen Boutiquen, Andenkenläden, Parfümerien und Inderläden (zollfreie Ware!). Natürlich ist auch für die erfrischung zwischendurch mehr als ausreichend gesorgt: überall laden nette Eisdielen, Terassencafés, Restaurants, Pinten, Bierstuben etc. in den Fußgängerzonen und den Avenidas ein. Und eine richtige spanische Bodega sollte man natürlich auch einmal in der Altstadt besuchen - allerdings lieber in den Abendstunden. Dann spielen nämlich in verschiedenen Lokalen auch Musikgruppen die beliebten spanischen, südamerikanischen und kanarischen Melodien. Dazu ein Vinto tinto, ein spanischer Rotwein also, ein paar Tapas - und die Stimmung ist perfekt. Tapas sind übrigens auch eine typisch spanische Angelegenheit, denn der Spanier trinkt nie alkoholische Getränke, ohne wenigstens eine Kleinigkeit dazu zu essen. Tapas sind also Mini-Portionen der verschiedensten Gerichte. Dabei kann es sich um Muscheln, Knoblauch-Fleisch, Tortilla, Langostinos, Tintenfische - oder einfach ein bißchen Ziegenkäse oder Schinken oder Oliven handeln; ganz nach Geschmack und Appetit. Auch Disco-Freaks können sich hier austoben. Zahlreiche Discotheken locken mit unterschiedlichstem Ambiente: von cool und crazy; von poppig bis plüschig, von schicki-micki bis ausgeflippt, von eleganten Tanzlokalen mit Orchester bis hin zu den Night-Clubs, wo die immer wieder schönen Oldies auf dem Plattenteller kreisen.
Der Süden von Teneriffa Wer in den Süden fährt oder eines der dort gelegenen Urlaubsgebiete bucht, findet eine völlig andere Landschaft vor: Wüstenähnlich sieht der Süden aus - kaum zu glauben, wenn man aus der üppigen Vegetation des Nordens kommt. Hier steht der Urlaub unter einem einzigen Motto: Sonne, Sonne und nochmals Sonne. Und deshalb sind an den südlichen Stränden auch die Beach-Boys und -Girls voll in ihrem Element. Den Anfang macht hier - von Santa Cruz aus gesehen - die (heute nicht mehr ganz so stille) Costa del Silencio - und hier ist die Ferienanlage Ten-Bel wohl derzeit das gefragteste Ziel. Die WWindsurfer zieht es jedoch eher nach "nebenan", nach El Médano, ein ehemaliger Fischerort, der wegen seines Traumstrandes und der günstigen Windverhältnisse auch "Surf-City" genannt wird. Windsurfer finden hier tagein, tagaus so tolle Bedingungen für ihren Sport, dass in El Médano alljährlich internationale Wettkämpfe ausgetragen werden. Los Cristianos, gleichfalls ein früherer Fischerort, ist inzwischen zu einem der beiden größten Urlaubszentren des Südens geworden. Hier ist richtig was los, sowohl tagsüber am Strand, als auch in der Nacht in den vielen Restaurants, Disco´s, Pubs und Pinten. Gleich daneben Playa de las Américas, ebenfalls einer der beliebtesten Urlaubsorte im Süden - ein Ort, der übrigens (einschliesslich der Badestrände!) künstlich geschaffen wurde. Beide Orte sind von Kopf bis Fuß auf Urlauber eingestellt. Der Besucher wird kaum eine Zerstreuungsmöglichkeit vermissen. Und da der Zustrom der urlauber immer größer wird, sind Playa de las Américas und Los Cristianos inzwischen praktisch zu einem Ort zusammengewachsen. Traumhaft schön ist es auch in Los Gigantes, einem kleinen Urlaubsort, der dirket bei den malerischen Steilfelsen Los Gigantes gelegen ist und aus drei Gründen von sich reden macht: Einmal ist der moderne Yachthafen für Freunde des Segelsports interessant, außerdem ist Los Gigantes architektonisch doch recht geschickt zugebaut worden, und - last but not least - gilt Los Gigantes als sonnensicherste Ecke von Teneriffa. Zwischen Playa de las Américas und Los Gigantes gibt es eine ganze Reihe Bademöglichkeiten. Beispielsweise in Puerto Santiago. Ein Ort, der inzwischen auch einen enormen Aufschwung erlebt, weil er einen so schönen - schwarzen - Sandstrand hat, Playa de la Arena, der noch dazu durch eine natürliche Bucht geschützt ist. Hier kann man nach dem bad im Atlantik auch gemütlich in einer der urigen Strandkneipen essen - fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte natürlich. Apropos fangfrischer Fisch: Inzwischen längst kein Geheimtip mehr für guten frischen Fisch ist der Ort Los Abrigos (bei El Médano). Weniger bekannt, doch auch sehr gut: das kleine Dörfchen Alcalá (zwischen Playa de las Américas und Los Gigantes).
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