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Vulkane auf Kanaren Insel La Palma

La Palma ist, wie alle Inseln der Kanaren, geprägt von der Vulkanentstehung, das Alter der Insel beträgt ca. 3 Millionen Jahre. Sie erhebt sich vom Meeresgrund in etwa 4.000 m Tiefe bis auf 2.426 m über den Meeresspiegel und besteht vollständig aus den verschiedenen vulkanischen Förderprodukten. Immer wieder findet vulkanische Aktivität statt, zuletzt 1971. Die historischen, d.h. durch Aufzeichnungen dokumentierten, Ausbrüche sind

Die Spuren dieser Ausbrüche, Krater, Aschefelder und kilometerlange Lavaströme, prägen den Südteil der Insel. Im Nordteil hat sich aus dem primären Vulkan durch einen gewaltigen Erdrutsch eine Caldera gebildet, die Caldera de Taburiente, die bei 9 km Durchmesser und 28 km Umfang etwa 1.500 m tief ist. Zugänglich ist die Caldera de Taburiente nur durch eine enge Schlucht, den Barranco de las Angustias ("Schlucht der Todesängste"). Die Caldera ist unbewohnt und nur zu Fuß zu erreichen. Sie ist seit 1954 ein Nationalpark.

Die vulkanische Aktivität ist weiterhin eine ständige Bedrohung. Zwar konzentriert sich der aktive Vulkanismus auf die südliche Spitze der Insel und der letzte Ausbruch liegt über 30 Jahre zurück, jedoch gibt es Theorien, dass irgendwann aufgrund der vulkanischen Kräfte der Westteil der Insel ins Meer abrutschen könnte. Die Folge könnte ein gewaltiger Tsunami sein, der die Küsten Nordamerikas und der Karibischen Inseln bedrohte.

Vulkanismus und Vulkangipfel

Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und durch einen in Nord-Südrichtung verlaufenden Kamm aus Vulkankegeln in zwei klimatisch unterschiedliche Hälften geteilt. Im südlichen Teil (Cumbre Vieja) sind einige Vulkane noch aktiv, der letzte Ausbruch fand 1971 im Süden der Insel bei Fuencaliente, dem heutigen Los Canarios, statt. Es entstand hierbei der Vulkan Teneguía, der noch heute unter Beobachtung durch die Wissenschaft steht, da er nicht erloschen ist, sondern ruht. Der nördliche Teil wird von der Caldera de Taburiente dominiert, die von einem Ring von Gipfeln mit Höhen von 1.700 Metern bis 2.400 Metern umgeben ist. Höchste Erhebung der Insel ist der Roque de los Muchachos mit 2.426 Metern. Auf seinem Gipfel befinden sich einige der modernsten Sternwarten der Welt.

La Palma ist wie alle Kanaren-Inseln vom Vulkanismus geprägt. Ihr Alter ist mit etwa 3 Millionen Jahren relativ jung. Vom Meeresboden in etwa 4.000 Meter Tiefe erhebt sich die Insel fast 6.500 Meter und besteht zur Gänze aus verschiedenen vulkanischen Gesteinen. Immer wieder finden Ausbrüche statt.

Historisch dokumentierte Ausbrüche

  • · 1470-1492 Montaña Quemada
  • · 1585 Tajuya in der Nähe von El Paso
  • · 1646 Volcán San Martin
  • · 1677 Volcán San Antonio
  • · 1712 El Charco
  • · 1949 Volcán San Juan, Duraznero, Hoyo Negro
  • · 1971 Volcán Teneguía.

Die Spuren dieser Ausbrüche - Krater, Aschefelder und kilometerlange Lavaströme - prägen den Südteil der Insel. Im Nordteil hat sich aus dem primären Vulkan durch einen gewaltigen Erdrutsch eine Caldera gebildet, die Caldera de Taburiente, die bei 9 Kilometer Durchmesser und 28 Kilometer Umfang etwa 1.500 Meter tief ist. Zugänglich ist sie nur durch die enge "Schlucht der Todesängste" (Barranco de las Angustias). Die Caldera ist unbewohnt und nur zu Fuß zu erreichen. Sie wurde 1954 zum Nationalpark Parque Nacional de la Caldera de Taburiente erklärt.

Die vulkanische Aktivität ist eine ständige Bedrohung. Zwar konzentriert sie sich auf die Südspitze der Insel und der letzte Ausbruch war 1971, doch gibt es Theorien, dass die küstenseitige Flanke der Cumbre Vieja bei einem Ausbruch instabil werden und ins Meer abrutschen könnte. Falls dieser Vorgang schnell stattfindet, wäre ein gewaltiger Tsunami die Folge, der bis zu den Küsten Nordamerikas und der Karibischen Inseln, aber auch Westafrikas und Europas reichen würde.

 

Die auf dieser Seite genannten Informationen basieren, soweit nicht anders angegeben, auf dem Artikel La Palma (Stand 18.10.2005)
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